Mediation

Mediation

 

Was ist eine Mediation?

Mediation bedeutet Konflikte lösen, faire Lösungen finden, Beziehngen bewahren, zusammen arbeiten und sich aufrecht begegnen. Die Vermittlung eines unparteiischen Dritten macht Konstruktivität und friedliche Koexistenz im (Arbeits-) Leben möglich.

Wie läuft eine Mediation ab?

Eine Mediation ist in mehrere Phasen unterteilt. Zu Beginn steht das Informations-¬ oder Vorgespräch mit den Klient/innen, in dem die Rahmenbedingungen, wie z.B. Voraussetzungen, Regeln, Kosten und Rollen der Teilnehmer/innen besprochen werden. Am Ende dieser Phase wird i.d. R. eine schriftliche Mediationsvereinbarung geschlossen. Anschließend werden die Themen, Streitpunkte und Konfliktfelder, über die die Beteilig¬ten reden möchten, gesammelt. Wenn die Themensammlung abgeschlossen ist, stellen die Parteien ihre Sichtweisen und Standpunkte zu den einzelnen Punkten dar, sprechen über ihre Wahrnehmungen und Gefühle und offenbaren mithilfe des/der Mediator/in ihre Wünsche, Interessen und Bedürfnisse. In dieser Phase erhalten die Parteien erstmals Klarheit über die eige¬nen Bedürfnisse und die Befindlichkeiten und Wünsche des/der Anderen. Auf der Basis dieses neuen Verständnisses füreinander entwickeln sie anschließend Lösungsoptionen, die gemein¬sam bewertet werden. Am Ende einer erfolgreichen Mediation wird die Konfliktlösung ausgewählt, die alle Interessen gleichermaßen berücksichtigt.
In der Abschlussvereinbarung halten die Mediand/innen diese Win-¬Win-¬Lösung schriftlich fest und vereinbaren entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung.

 

Fallbeispiel:

Die Gesellschafter Heike S. und Michael W. haben seit einiger Zeit einen grundlegenden Konflikt über die weitere Ausrichtung ihrer Marketingfirma. Heike S., die kreative Partnerin der Firma, möchte weiter expandieren und größere Kunden gewinnen. Michael W., der kaufmännische Partner, sieht die Gefahren einer Vergrößerung und möchte solide wirtschaften. Das Unternehmen ist gut eingeführt und die beiden tragen die Verantwortung für mehr als 50 Mitarbeiter/ innen. Der Streit ist mittlerweile eskaliert und die gesamte Firma leidet unter der Anspannung und den immer häufigeren Auseinandersetzungen der beiden Partner.

Beiden Gesellschaftern ist die Firma sehr wichtig und sie lassen sich von einem weiteren Mitglied der Führungsebene davon überzeugen, eine Mediation durchzuführen. Zu Beginn des Mediationsverfahrens blicken beide Partner auf die Erfolge des Unternehmens und den Verlauf ihrer Partnerschaft. Auch in der Vergangenheit gab es unterschiedliche Sichtweisen und erfolgreiche Strategien des Umgangs damit. Welche Interessen und Bedürfnisse stehen hinter der Expansion bzw. der Erhaltung des momentanen Status? Wie wird die Firma von außen, den Mitarbeiter/ innen und den Kund/ innen gesehen? Welche Chancen und Risiken birgt eine Erweiterung? Heike S. erkennt, dass es ihr nicht um eine grundsätzliche Expansion geht, sondern einen speziellen Großkunden, dessen Auftrag sie kreativ sehr reizt. Michael W. kann dadurch einer konkreten, zeitlich begrenzten Erweiterung zustimmen. Sie vereinbaren, eine Kooperation mit einer kleinen Marketingfrima einzugehen, wobei die Entscheidungsbefugnisse bei Heike W. liegen. Bei einem Erfolg werden beide gemeinsam weiter darüber nachdenken, sich daúerhaft zu vergrößern. 

Was ist eine Mediation?

Mediation bedeutet Konflikte lösen, faire Lösungen finden, Beziehngen bewahren, zusammen arbeiten und sich aufrecht begegnen. Die Vermittlung eines unparteiischen Dritten macht Konstruktivität und friedliche Koexistenz im (Arbeits-) Leben möglich.

 

Wie läuft eine Mediation ab?

Eine Mediation ist in mehrere Phasen unterteilt. Zu Beginn steht das Informations-­ oder Vorgespräch mit den Klient/innen, in dem die Rahmenbedingungen, wie z.B. Voraussetzungen, Regeln, Kosten und Rollen der Teilnehmer/innen besprochen werden. Am Ende dieser Phase wird i.d. R. eine schriftliche Mediationsvereinbarung geschlossen. Anschließend werden die Themen, Streitpunkte und Konfliktfelder, über die die Beteilig­ten reden möchten, gesammelt. Wenn die Themensammlung abgeschlossen ist, stellen die Parteien ihre Sichtweisen und Standpunkte zu den einzelnen Punkten dar, sprechen über ihre Wahrnehmungen und Gefühle und offenbaren mithilfe des/der Mediator/in ihre Wünsche, Interessen und Bedürfnisse. In dieser Phase erhalten die Parteien erstmals Klarheit über die eige­nen Bedürfnisse und die Befindlichkeiten und Wünsche des/der Anderen. Auf der Basis dieses neuen Verständnisses füreinander entwickeln sie anschließend Lösungsoptionen, die gemein­sam bewertet werden. Am Ende einer erfolgreichen Mediation wird die Konfliktlösung ausgewählt, die alle Interessen gleichermaßen berücksichtigt.
In der Abschlussvereinbarung halten die Mediand/innen diese Win-­Win-­Lösung schriftlich fest und vereinbaren entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung.

Fallbeispiel:

Die Gesellschafter Heike S. und Michael W. haben seit einiger Zeit einen grundlegenden Konflikt über die weitere Ausrichtung ihrer Marketingfirma. Heike S., die kreative Partnerin der Firma, möchte weiter expandieren und größere Kunden gewinnen. Michael W., der kaufmännische Partner, sieht die Gefahren einer Vergrößerung und möchte solide wirtschaften. Das Unternehmen ist gut eingeführt und die beiden tragen die Verantwortung für mehr als 50 Mitarbeiter/ innen. Der Streit ist mittlerweile eskaliert und die gesamte Firma leidet unter der Anspannung und den immer häufigeren Auseinandersetzungen der beiden Partner.

Beiden Gesellschaftern ist die Firma sehr wichtig und sie lassen sich von einem weiteren Mitglied der Führungsebene davon überzeugen, eine Mediation durchzuführen. Zu Beginn des Mediationsverfahrens blicken beide Partner auf die Erfolge des Unternehmens und den Verlauf ihrer Partnerschaft. Auch in der Vergangenheit gab es unterschiedliche Sichtweisen und erfolgreiche Strategien des Umgangs damit. Welche Interessen und Bedürfnisse stehen hinter der Expansion bzw. der Erhaltung des momentanen Status? Wie wird die Firma von außen, den Mitarbeiter/ innen und den Kund/ innen gesehen? Welche Chancen und Risiken birgt eine Erweiterung? Heike S. erkennt, dass es ihr nicht um eine grundsätzliche Expansion geht, sondern einen speziellen Großkunden, dessen Auftrag sie kreativ sehr reizt. Michael W. kann dadurch einer konkreten, zeitlich begrenzten Erweiterung zustimmen. Sie vereinbaren, eine Kooperation mit einer kleinen Marketingfrima einzugehen, wobei die Entscheidungsbefugnisse bei Heike W. liegen. Bei einem Erfolg werden beide gemeinsam weiter darüber nachdenken, sich daúerhaft zu vergrößern. 

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